Video-Coaching
Kurze Alltagssequenzen werden gemeinsam angeschaut. So werden gelingende Momente sichtbar und können gezielt ausgebaut werden.
Stationär im Betreuten Wohnen oder ambulant im vertrauten Umfeld – wir finden gemeinsam die Unterstützung, die zu Ihrer Lebenssituation passt.
Stationär
Das Betreute Wohnen stellt eine stationäre Hilfe dar, in der junge Menschen ab 16 Jahren in einer Wohnung oder einer Wohngemeinschaft leben. Auf dem Weg zu einem eigenständigen Leben erhalten sie durch die Betreuung eine orientierungsgebende Unterstützung.
Die vorrangigen Ziele des Betreuten Wohnens sind die Förderung einer selbstständigen Lebensführung und die Stärkung der eigenen Persönlichkeit.
Wir betreuen bis zu 100 junge Menschen. Dafür stehen uns sowohl Einzelwohnungen als auch Zweier-Wohngemeinschaften zur Verfügung. Ergänzend verfügen wir über Krisenplätze für kurzfristige Aufnahmen. Sie ermöglichen eine schnelle und vorübergehende Unterbringung, um akute Situationen zu stabilisieren und gemeinsam mit allen Beteiligten die weitere Perspektive zu klären.
Für junge Menschen auf dem Weg in ein eigenständiges Leben – mit fester Bezugsperson und verlässlicher Begleitung im Alltag.
Dieses Angebot ist eine differenzierte Leistung innerhalb des bestehenden Betreuten Wohnens und richtet sich an junge Menschen mit komplexeren Unterstützungsbedarfen, bei denen das Regelangebot nicht ausreicht, eine vollstationäre Unterbringung jedoch nicht (mehr) indiziert ist.
Betreutes Wohnen
In unseren Sozialraumzentren ist jede Woche etwas los – vom gemeinsamen Kochen über Sport und Musik bis zu Kreativangeboten. Jeden Wochentag wird um 13:30 Uhr zusammen gekocht und gegessen, samstags kommen wechselnde Aktionen dazu.
Wann genau was stattfindet, was dahintersteckt und wie es vor Ort aussieht, zeigt der vollständige Wochenplan.
Ambulant
Jede Familie und jeder junge Mensch erlebt Herausforderungen anders. Mit unseren ambulanten Hilfen begleiten wir Kinder, junge Menschen und Familien direkt in ihrem gewohnten Lebensumfeld. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, stärken vorhandene Ressourcen und unterstützen dabei, den Alltag selbstständig und nachhaltig zu gestalten.
Unsere Arbeit basiert auf Vertrauen, Wertschätzung und einer engen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) unterstützt Familien dabei, ihren Alltag zu bewältigen, Erziehungskompetenzen zu stärken und gemeinsam Lösungen für herausfordernde Lebenssituationen zu entwickeln. Die Begleitung erfolgt individuell, ressourcenorientiert und orientiert sich an den Bedürfnissen der gesamten Familie.
Die Erziehungsbeistandschaft unterstützt Kinder, junge Menschen und junge Volljährige dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern, Herausforderungen zu bewältigen und schrittweise mehr Selbstständigkeit zu erlangen.
Methoden
Wir betrachten Herausforderungen im Zusammenhang des gesamten Familiensystems – nicht als Problem Einzelner.
Kurze Alltagssequenzen werden gemeinsam angeschaut. So werden gelingende Momente sichtbar und können gezielt ausgebaut werden.
Die grafische Darstellung der Familiengeschichte macht Muster und Ressourcen über Generationen hinweg erkennbar.
Eine Aufstellung bietet die Chance des Innehaltens: Entstehende Bilder helfen, die eigene Position in der aktuellen Lebenssituation bewusster wahrzunehmen.
Bild- und Wortkarten erleichtern den Einstieg in Gespräche über Gefühle, Wünsche und Ziele – gerade mit Kindern und jungen Menschen.
Kollegiale Fallberatung und regelmäßige Supervision sichern die Qualität unserer Arbeit dauerhaft ab.
Ambulant
Ergänzend zur individuellen Begleitung bieten wir in unseren drei Sozialraumzentren verschiedene Gruppenangebote an. Diese fördern soziale Kompetenzen, stärken den Austausch mit Gleichaltrigen und schaffen Möglichkeiten für gemeinsame Freizeit- und Lernerfahrungen.
Ein Klick auf ein Angebot öffnet die ausführliche Beschreibung.
Miteinander umgehen lernen, Grenzen erkennen und dazugehören – in zwei Gruppen.
Eigene Stärken entdecken, Grenzen wahren – vom Töpfern übers Backen bis zum Ausflug.
Eigene und fremde Grenzen erarbeiten und das soziale Miteinander aktiv gestalten.
„Tischlein deck dich“ – ein gedeckter Tisch, Austausch und neue Bekanntschaften.
Gemeinsam essen, neue Kontakte knüpfen und eine entspannte Zeit verbringen.
Grenzen setzen, Freiräume geben und respektvoll miteinander umgehen – mit klaren Methoden.
Ablauf
Die oben genannten Hilfen können über das Jugendamt beantragt werden. Die rechtlichen Grundlagen sind im jeweiligen Bereich aufgeführt.
Nachdem das Jugendamt mit uns in Kontakt getreten ist, werden in einem Erstgespräch Möglichkeiten, Bedarfe und Wünsche für die Hilfe geklärt.
Nach Abstimmung mit dem Jugendamt startet die passende Hilfe – mit klaren Zielen und regelmäßiger Überprüfung.
Rufen Sie uns einfach an – wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich.
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